Glückstipp 3: (Quarantäne-)Ideen finden? Kein Problem mit dieser Technik

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Die beste Medizin gegen ein langweiliges Leben
ist die Verfolgung einer tollkühnen Idee.

© Lisz Hirns (*1984), österreichische Philosophin und Künstlerin

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Wir müssen zu Hause bleiben.
Schon seit Tagen, ja Wochen.

Jetzt ist es wichtig, dass wir nicht abrutschen in Verhaltensmuster, die unsere Zeit fressen, aber keine echte Freude und Zufriedenheit in unser Leben bringen, wie

  • essen ohne Hunger
  • stundenlang hin und her zappen,
  • sinn-entleerte Sendungen konsumieren oder gamen
  • Däumchen drehen und uns Sorgen machen
  • stundenlang putzen


Die grösste Gefahr der Quarantäne

Die Verpflichtung zu Hause zu bleiben, birgt in sich Gefahr, dass wir uns mit dieser Situation zu arrangieren versuchen und sie ertragen, statt sie zu gestalten. Wir orientieren uns an der Begrenzung und reagieren, statt zu agieren.
Das führt dazu, dass wir die 525'600 Minuten, die uns in diesem Jahr zur Verfügung stehen, nicht nutzen können. Das Leben wird langweilig und geht an uns vorbei.

Doch wie

  • kommst Du auf Ideen, wie Du diese besonderen Tage nutzen und positiv gestalten kannst?
  • findest Du Ideen, um für Deine Kinder und/oder Dich einen schönen Quarantäne-Tag zu schaffen?
  • können Dir all die Dinge wieder einfallen, die Du längst tun wolltest, für die aber nie Zeit war?
  • findest Du wirksame Lösungen für das finanziellen Loch, das die Quarantäne reisst?

Es gibt eine einfache Methode, die hilft.


Die Ideenschleuder-Technik

Im ersten Moment sieht die Methode nicht besonders beeindruckend aus.
Aber glaube mir: sie hilft.


Der wahre Grund, warum uns nichts einfällt

Es liegt nicht an unserer fehlenden Fantasie, wenn es für uns schwierig ist Sinn und Glück in diese(n) Tag(e) zu bringen.
Das eigentliche Problem ist, dass wir uns

  1. zu sehr auf die Probleme und Begrenzungen der Quarantäne ausrichten
  2. zu stark auf eine Idee oder Lösung konzentrieren

Damit engen wir unseren Blickwinkel stark ein und manövrieren uns in die Denk-Blockade.
Ja, Du liesst richtig:
Wenn Du Dich auf ein Problem konzentrierst und dafür eine Idee oder Lösung suchst, wirst Du es schwer haben sie zu finden.
Deshalb schlage ich Dir vor:
Suche nicht eine Idee.
Suche 25 Ideen in 10 Minuten:

  • 25 Möglichkeiten für einen schönen und sinnvollen Quarantäne-Tag
  • 25 Dinge, die Du (längst) mal tun wolltest
  • 25 Ansätze, um finanzielle Unterstützung zu finden oder Dein Business neu aufzugleisen.

Und siehe da, der enge Horizont öffnet sich. Du kannst andocken an die Fülle von Möglichkeiten, die immer da ist. Auch in Quarantäne-Zeiten.

Du glaubst nicht, dass Du das schaffst?

Doch, Du wirst locker 25 Ideen finden, weil Du die Sache jetzt ganz anders anpackst. 

  • Du schaffst Dir mit der Zeitbegrenzung einen künstlichen Zeitdruck. Das erhöht Deinen Puls, aktiviert Dich und zeigt Dir, dass die Sache ernst ist. (Wenn die Lethargie hartnäckig ist, rufe jemanden an und bitte ihn/sie mitzumachen)
  • Du gibst Deinem Hirn den Befehl alles auszuspucken, was irgendwie passen könnte, statt über eine Idee nachzudenken, ihre Vor- und Nachteile zu betrachten, sie wieder zu verwerfen... Dein Blickwinkel ist also ein völlig anderer. Du denkst in alle Richtungen, um viele gute Möglichkeiten zu entdecken.
  • Du bewertest Deine Einfälle nicht, wie das bei jeder Art von Brainstorming die Regel ist. Du notierst jeden Gedanken, jedes Fitzelchen von einem Ansatz, auch absurde, unausgereifte Einfälle, die nicht umsetzbar scheinen. Egal wie, es müssen 25 Ideen her. Sofort! 

Geschafft?
Dann achte mal darauf, was diese Übung mit Deinem Energielevel gemacht hat und wie Du Dich fühlst. 


Ideenschleuder-Technik zum zweiten

Jetzt bist Du raus aus der Problem-Schlaufe in der Dich Dein Denken zuvor festgehalten hat. Vielleicht möchtest Du gerne noch mehr Möglichkeiten finden, dann mache diese Übung nochmal.
Selbstverständlich wirst Du noch weitere 25 Ideen finden, warum auch nicht? 
Dein Hirn ist eine Ideenschleuder.
Als Kind hattest Du tausend Ideen am Tag.
Du warst wach, neugierig, offen, voller fantastischer Einfälle und Du hast Dich nicht begrenzen lassen.
Du bist auch heute noch eine Ideenschleuder.
Sprenge dafür den engen Denkrahmen.

  • Zur Not hol Dir ein Buch, tippe blindlings auf ein Wort und denke darüber nach, was es mit der Lösung zu tun haben könnte.
  • Wenn Du mit Deinem Hund, Deiner Katze, Deinem Kaktus oder Dir Selbstgespräche führen musst, um auf Ideen zu kommen - egal. Als Du "vernünftige" Wege gesucht hast, haben sich Deine Gedanken im Kreis gedreht. Probiere es mal mit weniger Vernunft 😉 .




P.S.: bevor Du mir schreiben willst, dass es bei Dir nicht geklappt hat, überprüfe ob Du

  • die Uhr gestellt hast und von Deinem Hirn gefordert (!) hast, dass es Ideen in Massen ausspuckt
  • die 10 Minuten voll konzentriert durchgehalten hast (kein Handy, kein Fernsehen, keine Ablenkung)
  • jeden Gedanken zugelassen und notiert hast
  • auch Dinge in Betracht gezogen hast, die Du sonst nie machst und die Du Dir auch nicht zutraust
  • Dein Schreibzeug ständig bewegt hast (selbst wenn Du nur Blümchen zeichnest oder die Ziffern von 1-25 auf dem Blatt notierst während Du nachdenkst: es hilft)
  • Dich hingesetzt hast (manche Menschen können gut Denken, wenn sie sitzen)
  • hin und her gelaufen bist (manche Menschen können besser Denken, wenn sie auf und ab gehen)







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Bildquellen:

Wecker und Kaffeetasse von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Rettungsring von dimitriwittmann auf Pixabay

Füller und Notizen von Pexels auf Pixabay 

Notizbuch "this ist your year" von StockSnap auf Pixabay 






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