Sind Deine Lebensziele der Mühe wert? 5 Beurteilungskriterien

Manche Dinge unterschätzt man.
Im Brockenhaus in dem ich ehrenamtlich arbeite, halte ich manchmal einen Gegenstand über den Abfalleimer. Zum Beispiel eine Bluse von der ich denke, sie sei zu u
nmodern und somit unverkäuflich. Oder einen Haushaltsgegenstand, der seine beste Zeit nicht vor sich, sondern hinter sich hat.

Ich warte ab bis eine der anderen Helferinnen meine Geste bemerkt.
Wir schauen uns an, ich fragend, abwartend. Interessiert, was die andere Helferin sagt, wenn ich das Ding gleich in den Abfalleimer fallen lasse.
Nickt sie oder protestiert sie?

Manchmal sind wir uns einig.
Manchmal sind wir Welten auseinander.

 

Weiss ich was im Leben Wert hat?

Am Schwersten finde ich es Bilder, die uns ins Brocki gebracht werden, einzuschätzen.
Ist dieses Gekritzel im Bilderrahmen wirklich nur ein Gekritzel oder ist es ein erster Entwurf von Picasso?
– Okay, das war jetzt auch ein bisschen Schleichwerbung, damit ihr mal vorbeikommt und euer Schnäppchen-Glück versucht 🙂 .
Im Ernst. Was ist das Kunstwerk wert, das in diesem Rahmen steckt?
15 oder 150 oder gar 15’000 Franken?
Mir fehlt jede Grundlage, um das beurteilen zu können.

Im Leben ist es manchmal genau so.
Es fehlt die Grundlage, um beurteilen zu können, ob die Energie und Lebenszeit, die man
in eine Ausbildung, ein Auto oder in einen Hausbau steckt, gut investiert ist.
Sicher, beides zeigt: es passiert etwas in Deinem Leben.
Mancher würde gar sagen: “Es geht voran!”.

Doch wie wirst Du diese Entscheidung in 10 Jahren beurteilen?
Ich fand lange: solche Fragen lassen sich kaum beantworten.

Wertvorstellungen können sich schnell ändern. Diese Erfahrung machte ich schon mit 15, als ich nach einer Wirbelsäulenoperation einige Stunden mein rechtes Bein nicht mehr spüren konnte. Schlagartig war mir klar: manche Möglichkeiten haben eine Verfallsdatum. 

Sorgt das Wichtige von heute, für das Bedauern von morgen?

  • Vielleicht hindert Dich in 3 Jahren ein Knieproblem daran Dir einen Herzenswunsch zu erfüllen, den Du auf “irgendwann später…” verschoben hast – nach der Ausbildung, nach dem Autokauf, nach dem Hausbau…

oder

  • durch den beruflichen Wechsel wirst Du zu einem Vielflieger im schwarzen Business-Anzug. Du jettest von Ort zu Ort. Das ist anfangs spannend. Doch für Freundschaften, Partnerschaft,  Familie und Hobby findet sich nur noch am Wochenende Zeit – wenn überhaupt. Musestunden? Ruhe? Zeit zum Leben? Fehlanzeige.
    Nach wenigen Jahren bedauerst Du, was in Deinem Leben alles nicht stattfindet.

Vielleicht ist diese Ausbildung aber auch das Sprungbrett in eine Tätigkeit, die Du liebst, weil du genau das tun kannst, was dir wichtig ist.
Wer weiss das schon?

 

Kriterien für die Beurteilung

Meine Suche nach dem was wirklich wichtig ist im Leben, ist nicht zu Ende.
Aber mi
t den Jahren ist sie einfacher geworden, weil ich Beurteilungskriterien fand: 

 

1. Prüfstein: gefallen mir meinen Lebens-Museumsbilder?

Schliesse die Augen,” so lernte ich es im Kurs des Hamburger Teams von John Strelecky. “Stelle Dir vor, in einem Museum werden Szenen aus Deinem Leben gezeigt: 

Hast du viel gearbeitet, hängen natürlich viele Szenen aus deinem beruflichen Alltag auf.

Warst Du oft mit Freunden unterwegs, hast Du viel gelesen, gebastelt, Sport getrieben, Zeit in der Natur verbracht? Es wird in Deinem persönlichen Museum dokumentiert.

Wann gab es Höhepunkte, Flauten, Tiefschläge?
Dein Lebens-Museum zeigt es.”

Ab und zu in Gedanken durch dieses Lebens-Museum zu gehen, stärkt das Urteilsvermögen.
Wir sehen unser Leben “von aussen”, in einer Art Überblick.
Wir müssen dem w
as war in die Augen sehen. Wir werden “gute Museumstage” finden, wie John Strelecky es nennt.
Und wir werden manches entdecken, das uns nicht gefällt.

Der Besuch im eigenen Lebens-Museum hilft auf gute Art kritischer zu sein.

 

2. Prüfstein: was in schweren Zeiten wichtig bleibt. 

Ein Vorteil des Älter-Werdens ist, dass man Erfahrungen macht.
Schwierige Erfahrungen, besonders Krisen und Schicksalsschläge lassen uns erkennen, das Vieles nicht wichtig ist.

Kennst du Menschen, die kein einfaches Leben hatten, aber nicht bitter geworden sind. Menschen die gelernt haben aus Mist das Beste zu machen?
Sie wirken gelassen, sind manchmal etwas ironisch und abgeklärt. Denn sie reiben sich nicht (mehr) daran auf, dass Dinge sind, wie sie sind.
Sie schätzen, was sie haben.
Es könnte alles viel schwerer sein. Das ist ihnen bewusst.

Fragst Du solche Menschen, wie sich ihre Werte durch schwere Zeiten verändert haben, merkst du: Viele gaben plötzlich Dinge auf, die ihnen zuvor sehr wichtig schienen.
Sie setzen neue berufliche Ziele oder kündigten ihren Job, um für anderes mehr Zeit zu haben.
Sie beenden Beziehungen.
Sie begannen Beziehungen.
Sie fragten öfters danach, was sie selbst wollen.
Die Meinung anderer wurde weniger wichtig.
Verluste hatten ihnen klar gemacht: auf Vieles kann man verzichten.
Zum Beispiel auf vermeintliche Freunde.
Auf anderes könnte man verzichten, aber man sollte es nicht. Man holt es sich besser entschlossen ins Leben.

 

3. Prüfstein: Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. 

Bonnie Ware hat in ihrer Arbeit als Sterbebegleiterin erlebt, wie Menschen Versäumtes von Herzen bedauerten.
Worüber sich ihr Patienten beklagten, erzählt sie uns in ihrem Buch. Das
gibt uns die Chance, die Fehler von Bronnie Ware’s Patienten nicht zu machen. Oder zumindest – andere  🙂 .

Versäumnis 1: sich selbst nicht treu gewesen sein
“Warum haben ich nicht einfach getan was ich wollte?” fragten die Menschen, die Bonnie in ihrer letzten Lebensphase begleitete. Sie hatten nicht den Mut gehabt, so zu leben, wie sie es wirklich wollten. Sie hatten die Erwartungen anderer erfüllt, doch zurück blieb das Gefühl sich selbst nicht treu geblieben zu sein.

Versäumnis 2: zuviel Lebenszeit der Arbeit geopfert
“Wir tun so, als hätten wir alle Zeit der Welt – dabei haben wir nichts anderes als das Leben heute,” sagten ihre Patienten. Sie waren Erfolg, Besitz und Anerkennung nachgejagt und hatten es vor sich hingeschoben, Zeit mit Menschen zu verbringen, die sie liebten und Dinge zu tun, die sie liebten. Für manches kam die “richtige Zeit” nie.
“Richte dein Leben nicht so ein, dass du am Ende bereuen musst, soviel gearbeitet zu haben”, riet ein Mann der Sterbebegleiterin.

Versäumnis 3: Gefühle verschwiegen
Menschen die man liebt zu sagen, wieviel sie einem bedeuten – das  schien mir früher nicht sehr bedeutsam fürs Leben. Doch die Sterbenden klagten darüber, dass sie hatten es versäumt hatten ihre Gefühlen auszudrücken. In ihren Beziehungen war Vieles ungesagt geblieben. Manches liess sich nachholen. Für manches war es zu spät.

Versäumnis 4: den Kontakt zu alten Freunden verloren
“Sorgen Sie dafür, dass Sie immer wissen wo Ihre Freunde gerade sind, und teilen Sie ihnen mit, dass Sie sie zu schätzen wissen, “ raten die Patienten von Bronnie.
Geschäftigkeit, Konflikte oder die Unfähigkeit den Kontakt zu halten, wenn es schlecht lief, hatte bei ihnen dazu geführt, dass Kontakte zu alten Freunden abrissen. Selbst wenn sie von anderen umgeben waren, litten Bronnies Patienten unter Einsamkeit. Es fehlten ihnen die Menschen, die ihre Geschichte kannten – das liess sich durch neue Kontakte nicht beheben.

Versäumnis 5: sich zuwenig Glück gegönnt haben
“Wenn ich die Chance hätte, noch einmal irgendetwas anders zu machen, dann würde ich mir mehr Glück und Freude gönnen”, so klagten ergebnis- und leistungsorientierte Menschen. Sie hatten vergessen, den gegenwärtigen Moment zu geniessen und der Freude einen wichtigen Platz im Leben zu geben. Glück stand für sie nicht im Vordergrund. Sie wollten dies und das erreichen und verschoben Freude und Glück von Jahr zu Jahr.

 


Die zweite Strategie, um echte Lebensziele zu finden heisst also:

Prüfe, was wirklich wertvoll ist!


 

Folgende Fragen fassen diesen Artikel zusammen. Sie helfen zu beurteilen, ob Deine Ziele nur glänzen oder ob sie Gold wert sind:

  1. Kriterium: Gefällt es mir, wenn von dem was ich jetzt tue, in meinem Lebens-Museums ein Bild hängen wird? Sind diese Bilder das, was ich wirklich in meinem Leben haben will?
  2. Kriterium: Bin ich mir selbst treu und tue ich das, was für mich wirklich wichtig ist oder lebe ich das, was andere gut finden?
  3. Kriterium: Werden meine Beziehungen zu (alten) Freunden durch mein Tun am Leben erhalten; und wissen die Menschen, die ich liebe, was sie mir bedeuten und welche Gefühle ich für sie habe?
  4. Kriterium: Gönne ich mir Glück und Freude? Ist das in den Bildern meines Lebens-Museums sichtbar?
  5. Kriterium: Wäre heute der letzte Tag meines Lebens, wie würde ich meine Museumsbilder beurteilen?

 

Wie Deine Herzenwünsche Dich auf Kurs bringen

Es sind hübsche Kinder,” sagte die Ente.
Alle zusammen sind schön, bis auf das eine, das ist nicht geglückt!“
Das waren die Worte seiner Mutter.

Es ist zu gross und ungewöhnlich” sagte die eine Ente.
Es ist hässlich”, sagten alle Bewohner im Entenhof.
“Wenn du nur weit fort wärest!”, sagte die Mutter.
“Wenn die Katze dich nur fangen möchte!” sagten die Geschwister.

So erzählt Hans-Christian Andersen die Geschichte vom hässliche Entlein, das bald nicht mehr wusste, wo es stehen und gehen sollte, weil es gebissen, gestossen und vom ganzen Entenhof verspottet wurde.

Wir Leser wissen: dieses Entlein war nicht hässlich und nichts an ihm war falsch.
Es war nur keine Ente.
Es war ein Schwan, der meinte eine Ente zu sein.

 

Versuchst Du eine Ente zu sein?

Jeder wird in ein Umfeld hineingeboren,
in eine Familie, ein Land, ein Gesellschaft – einen “Entenhof”.
Und jeder versucht “Ente” zu sein,
denn es ist das, was alle anderen sind.
Es ist das Einzige, das wir kennen.

Wenn es schlecht läuft, erlebst Du wie das Entlein, dass Dein Umfeld Dich ablehnt.
Wenn Du etwas mehr Glück hast, gelingt es Dir recht gut im Entenhof zu leben.
Einziger Nachteil:
Du vergisst, dass Du ein Schwan bist und schiebst alle Hinweise darauf weg.
Diese Gefahr bestand beim hässlichen Entlein nicht.

 

Neue Ansprüche

Eines Tages flog es versehentlich über das Entengehege.
Es erschrak über diese Fähigkeit. Keine andere Ente tat das.

Was bist du für einer” fragten die wilden Enten, denen es im grossen Moor begegnete.
“Was ist das?” fragte die alte Frau, die es fand.
Beide stellten die Frage, die das Entlein zur Lösung führen könnte.
Doch weder sie, noch das Entlein erkannten, was es ist.

Das alte Drama wiederholte sich:
Die Frau steckte den jungen Schwan probehalber in den Hühnerhof.
Sie dachte, er werde Enteneier legen.
Das klappte natürlich nicht.

Das Huhn auf dem Hof verlangte von Entlein, dass es gluckst und Eier legt, wenn es seine Meinung kund tun will. Also musste es seinen Mund halten.

Die Katze weigerte sich jemanden ernst zu nehmen, der keinen krummen Buckel machen und Funken sprühen kann. Auch das war dem Entlein unmöglich.

 

Der Herzenswunsch

Es konnte all diese Ansprüche nicht erfüllen.
Schlimmer noch: in ihm tauchten absonderliche Wünsche auf.
Wünsche, die in seinem Umfeld schlecht ankamen:

“Es ist so schön auf dem Wasser zu schwimmen”, schwärmte das hässliche Entlein
“so herrlich, es über dem Kopfe zusammenschlagen zu lassen und auf den Grund niederzutauchen!”

Wir spüren es diesen Worten an: da steckt eine tiefe Sehnsucht.
Das ist ein Herzenswunsch.

 

Hey Schwan, erwarte von einem Huhn kein Verständnis!

Die Henne reagierte nicht positiv.
“Du bist wohl verrückt geworden!” sagte sie.
“Frage die Katze danach, sie ist die klügste, die ich kenne,
ob sie es liebt, auf dem Wasser zu schwimmen oder unterzutauchen….

Frage die alte Frau, klüger als sie ist niemand auf der Welt!
Glaubst Du, dass sie Lust hat, zu schwimmen?”

Es habe wohl zuwenig zu tun, wenn es solche Grillen entwickle, schimpfte die Henne.
“Lege Eier, dann geht das vorüber!”

 

Welche Träume passen nicht in Deinen Entenhof?

Weisst auch Du noch nicht recht, was Dich ausmacht und wo es in Deinem Leben hingehen soll?
Tauchen in Dir manchmal Wünsche auf, die du gleich wieder wegschiebst, weil sie nicht realistisch sind oder nicht in Dein Weltbild passen?

  • Steckt in dir vielleicht  – wie in mir – eine Weltenbummlerin, die etwas von der Welt sehen möchte, statt an einem Arbeitsplatz au den Bildschirm zu starren?
  • Bist Du eigentlich ein Schriftsteller, der das noch nicht weiss, und deshalb Sitzungsprotokolle und Offerten schreibt?
  • Oder träumt der Familienmensch in Dir davon weniger Zeit dem Beruf zu opfern und Zeit für sein Leben, seine Familie und Freunde zu haben?

 

Mein Entenhof

Die Vorstellung von morgens früh, bis abends eine Dienstleistung zu bringen, um damit mein Leben zu finanzieren war mein Entenhof.
Über Jahre und Jahrzehnte dachte ich, das sei der Weg, um zufrieden zu leben und das zu bekommen, was Sinn und Freude in mein Leben bringt.

Doch immer stärker spürte ich: etwas passt nicht.
Ich hatte Lust frei zu sein, Zeit zum Leben zu haben, meine eigenen Ziele zu verfolgen, das zu tun was für mich Sinn macht, statt für die Ziele anderer zu arbeiten.

 

Der Schuh der drückt

Wie sehr liebe ich es die Schönheit der Welt zu sehen, in Bewegung zu sein, frei über meine Zeit zu verfügen und Menschen zu inspirieren, damit sie ein gutes Leben finden!
Kein Wunder, war das Leben in einem Grossraumbüro, vor dem Bildschirm, von morgens bis abends verplant, ein Schuh der drückt.

Ich hatte es gut hinbekommen.
Beinahe wären mir Entenfedern gewachsen.
Aber immer wieder kam ich an Grenzen, wurde krank, dauererschöpft, frustriert.
Der “Schwan in mir” lies sich nicht einfach verdrängen.

Lange dachte ich, ich sei falsch gepoolt.
Schliessliche verdient jeder so sein Geld (was nicht stimmt, aber entdecke das mal in einem Pool von Dienstleistern – im “Entenhof”.)

Es kam der Moment, wo ich die Sehnsucht nicht mehr beiseite schieben wollte. Genau wie das Entlein – oder vielmehr – der Schwan.

 

Der entscheidende Schritt

Ich glaub, ich geh hinaus in die weite Welt.” sagte das hässliche Entlein, ging zum Wasser und schwamm und tauchte nach Herzenslust.
Endlich tut es das wonach sein Herz sich so sehr sehnt.

Ist das nun sein Glück?
Weit gefehlt.
Zwar geniesst es das Schwimmen und Tauchen.
Aber es ist allein.

Es sieht fasziniert, wie ein Schwarm Schwäne nach Süden fliegt, spürt den Wunsch ihnen anzugehören und erlaubt sich doch nicht, so weit zu denken.
“Es wäre schon froh gewesen,” schreibt Andersen, “wenn die Enten es unter sich geduldet hätten.”

Der Winter war hart. Beinahe wäre es erfroren.
Doch im Frühling schwimmen drei von den königlich-weissen Vögel, die das Entlein so bewundert, zu ihm hin.
Und es erkennt im spiegelnden Wasser, das es selbst ein Schwan ist und zu dieser Art gehört.

Der Wunsch zu Schwimmen hat es nach Hause geführt.

 

 


Strategie 1 um Deine Lebensziele zu finden: Sei Schwan! Versuche nicht Ente zu sein.


  • Achte auf die Dinge, die Du einfach kannst (wie fliegen über das Entengitter). Das was Dich von anderen unterscheidet, kann Dir mehr über Dich selbst verraten.
  • Achte darauf welche Wünsche in Dir stecken. Bewerte sie nicht negativ.
    Sie zeigen etwas von Deinem Naturell, zeigen was in Dir steckt und wo Du hingehörst.
  • Lass die Wünsche in Deinem Herzen zu und folge ihnen. Vielleicht durchlebst Du einen einsamen, harten Winter. Aber es wird dich dahin bringen, wo Du hingehörst.

10 Strategien, um Deine echten Lebensziele zu finden – Intro und Übersicht

Liebe LeserIn

in dieser 10-teiligen Sommer-Blogserie erfährst Du, welche 10 Strategien helfen echte – also wirklich wichtige – Lebensziele zu finden. Lebensziele, die nicht nur wie Gold glänzen, sondern auch Gold wert sind.

  • Manches Ziel für das wir unsere Lebenszeit und unsere Energie brauchen, lässt uns enttäuscht zurück.
    Was kann Dich davor bewahren?
  • Manchmal tun wir uns schwer Ziele zu finden. So viele Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung.
    Welches sind also die wirklich wichtigen Ziele?

Im Teil 1 dieser Serie lernst du 10 Strategien kennen, die Du ausprobieren und an denen Du Dich orientieren kannst. All das, was mir auf meiner eigenen Suche nach Sinn und Bedeutsamkeit geholfen hat, fliesst in diese Blogserie ein.

Ab Donnerstagnachmittag den 8.8.2019 findest Du auf diesem Blog jede Woche einen neuen Artikel.

Du kannst die Texte separat lesen oder von dieser Übersicht ausgehen:

 

Blogserie: 10 Strategien, um Deine echten Lebensziele zu finden, Teil 1

Artikel 1: Wie Deine Herzenwünsche Dich auf Kurs bringen

Artikel 2: Sind deine Lebensziele der Mühe wert? 5 Beurteilungskriterien

Artikel 3: Wie du mutiger wirst deinen Weg zu gehen

Artikel 4: Wie du es schaffst, etwas zu schaffen  – wenn Du nicht weisst, wo Du anfangen sollst

Artikel 5: Deine Abneigung ist ein Wegweiser

Artikel 6: Erlaube Dir das Sinnlose

Artikel 7: Entlarve falsche Ziele

Artikel 8: Stell die richtige Frage

Artikel 9: Zeige dem Leben wo Du hin willst

Artikel 10: Umgehe die Angst

Artikel 11: Wähle gute Ratgeber

Ich wünsche Dir viel Vergnügen beim Lesen. Möge das was Du liest Dich inspirieren und Dich in der Entscheidung bestärken, LebensgärtnerIn zu sein, Deinen Lebensgarten zu gestalten.
Lebe lebendiger!

 

 

 

 

 

Leseprobe zum WorkBook “Ich und mein Essverhalten”



Essattacken. Ständig ans Essen denken, Kalorien zählen. Zu hungern versuchen. Und bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen haben? Beende das Trauerspiel! 
Lerne Dich selbst zu steuern und..
...genussvoll leben
  • Finde heraus, wie Deine Vergangenheit, Gefühle und Verhaltensmuster Dein Essverhalten beeinflussen.

  • Übernimm das Ruder wieder, indem Du die Ursachen für Dein Essverhalten aufdeckst.

  • ​Finde eine neue Essstruktur und den Weg zum Wohlfühlgewicht ohne zu hungern.

  • Schätze Deinen Körper wieder und erlaube Dir zu essen und lebenssatt zu leben.
  • Wie das Gewohnheitsnetz Deine Veränderung blockiert

    Hast Du auch schon ein Verhalten verändert und nach einigen Monaten festgestellt, dass alles wieder beim Alten ist?
    “Es” geschah ganz unmerklich, heimlich, fast wie von Geisterhand.

    “Es”, das ist das, was Ben Fletcher das Gewohnheitsnetz nennt.
    Was es in Deinem Leben bewirkt (und wie Du es umgehst) erfährst Du hier.

    Machst Du dieselbe Erfahrung? Lass mich davon wissen unter daniela@besser-als-zuvor.ch

    Im den nächsten 2 Videos erfährst Du, wie Du das Gewohnheitsnetz auf Trab bringst, damit es Dich nicht mehr blockiert sondern unterstützt.

    Viel Erfolg auf dem Weg der Veränderung wünscht Dir

     

     

    Was hilft gegen Aufschieberitis? Die Veränderungsformel, Teil 3

    Im Video zum Teil 3 der Veränderungsformel zeige ich Dir, was Du tun kannst, damit Du eine eine Aufgabe nicht mehr vor Dir herschiebst.Du wirst sehen, dass Du mit der Veränderungsformel eine Methode entwickelst, die Dir dabei hilft, Dich besser zu steuern.

    Wie profitierst Du am meisten von diesem Video?

    Vielleicht hast Du bei Teil 2 bereits definiert, was Du in Deinem Leben ändern möchtest.

    Schau Dir nun das Video zum Teil 3 an und versuche parallel dazu die passende, minimale Anforderung zu definieren. So dass Du Deinem Ziel näher kommst.

    Deine Erfolge und Schwierigkeiten interessieren mich. Lass mich davon wissen unter daniela@besser-als-zuvor.ch

    Viel Erfolg auf dem Weg der Veränderung wünscht Dir

     

     

    3 Elemente, die es Dir leicht machen Dein Leben zu verändern – Veränderungsformel Teil 2

    Du willst eine Veränderung anpacken?

    Dann halte Dich an die 3 Elemente der Veränderungsformel! Sie helfen Dir so vorzugehen, dass Dir die Veränderung leicht fällt und auf lange Sicht gelingt. Es ist egal, ob Du ordentlicher oder mutiger werden möchtest oder ob es Dein Ziel ist mit Deinem Gefühlsleben besser zurecht zu kommen. Wenn Du diese 3 Elemente beachtest, ist Dir der Erfolg sicher.

     

    Die Veränderungsformel, theoretische Grundlage II

    Im Video zum Teil 2 der Veränderngsformel erkläre ich Dir, wie ich die einzelnen Elemente entdeckt habe, was sie bedeuten und warum sie wichtig sind.


    Wie profitierst Du am meisten von diesem Video?

    Überlege Dir zuerst welche EINE Sache Du in Deinem Leben ändern möchtest. Schau Dir erst jetzt das Video an. Prüfe nun:

    • Erfüllt Dein Veränderungswunsch die Bedingungen?
    • Hast Du eine erste Idee, wie Du gemäss den 3 Elementen vorgehen könntest?

    Im Teil 3 zeige ich Dir, wie Du aufbauend auf diesem Vorwissen, einen konkreten Plan entwickeln kannst. Deine Meinung und Deine Fragen interessieren mich. Zudem zeigen sie mir, welche weiteren Themen ich in den Video-Drehplan aufnehmen sollte. Schreibe mir an: daniela@besser-als-zuvor.ch Viel Erfolg auf dem Weg der Veränderung wünscht Dir

     

     

    3 Stolpersteine auf dem Weg der Veränderung – Veränderungsformel Teil 1

    Manche Menschen kommen aus schwierigsten Umstände und können ihr Leben komplett verändern.
    Andere bleiben lebenslänglich in einer Negativspirale hängen, stecken in Süchten, Negativität und im Alltags-Drama fest.
    Viele Menschen haben “Erfolg” sind aber nur halb-glücklich und hilflos, wenn es um die Aufgabe geht, daran etwas zu ändern.

    Woher kommt dieser Unterschied?


    Ein und dieselbe Person kann ihr gesamtes Beziehungsnetz ändern und bessere Freunde finden. Im Arbeitsleben aber bleibt sie unzufrieden.
    Man könnte meinen, wer bestimme Dinge in seinem Leben ändern kann, müsste dies auf alle Gebiete übertragen können. Doch weit gefehlt.

    Wie also funktioniert Veränderung? Wie können wir sie einfacher in unser Leben bringen und wie können wir das Scheitern verhindern?

    Dies war die Ausgangsfrage, die im Lauf der Zeit zur Veränderungsformel führte:


    Die Veränderungsformel, theoretische Grundlage I

    Im Teil 1  erfährst Du, welche Stolpersteine Veränderung verhindern.

     

    Wie profitierst Du am meisten von diesem Video?

    Dies ist ein Lernvideo. Ziel ist es, Dich im Prozess der Veränderung zu unterstützen.
    Wenn Du es auch noch unterhaltsam oder schön findest – um so besser. Ich bemühe mich und ich werde jeden Tag besser – versprochen!

    Natürlich kannst Du etwas lernen, wenn Du Dir das Video einfach anschaust. Du profitierst allerdings mehr, wenn Du vorher ein paar Sekunden nachzudenkst und Dich fragst: “Woran ist der letzte Versuch etwas Bestimmtes in meinem Leben zu ändern gescheitert?”

    Wenn Du besonders viel lernen willst, dann notiere Dir Deine Gedanken.

    Schau Dir jetzt das Video an und vergleiche Deine und meine Erkenntnisse.

     

    Deine Meinung und Deine Fragen interessieren mich. Zudem zeigen sie mir, welche weiteren Themen ich in den Video-Drehplan aufnehmen sollte. Schreibe mir an: daniela@besser-als-zuvor.ch

    Viel Erfolg auf dem Weg der Veränderung wünscht Dir

    Daniela Räber

     

    P.S.: im Teil 2 stelle ich Dir die 3 Elemente der Veränderungsformel vor. Darin erzähle ich Dir, welche 3 Gemeinsamkeiten ich bei gelungenen Veränderungen entdeckt habe.

    Im Teil 3 zeige ich Dir, wie ich die Veränderungsformel praktisch anwende.

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