3 Elemente, die es Dir leicht machen Dein Leben zu verändern – Veränderungsformel Teil 2

Du willst eine Veränderung anpacken?

Dann halte Dich an die 3 Elemente der Veränderungsformel! Sie helfen Dir so vorzugehen, dass Dir die Veränderung leicht fällt und auf lange Sicht gelingt. Es ist egal, ob Du ordentlicher oder mutiger werden möchtest oder ob es Dein Ziel ist mit Deinem Gefühlsleben besser zurecht zu kommen. Wenn Du diese 3 Elemente beachtest, ist Dir der Erfolg sicher.

 

Die Veränderungsformel, theoretische Grundlage II

Im Video zum Teil 2 der Veränderngsformel erkläre ich Dir, wie ich die einzelnen Elemente entdeckt habe, was sie bedeuten und warum sie wichtig sind.


Wie profitierst Du am meisten von diesem Video?

Überlege Dir zuerst welche EINE Sache Du in Deinem Leben ändern möchtest. Schau Dir erst jetzt das Video an. Prüfe nun:

  • Erfüllt Dein Veränderungswunsch die Bedingungen?
  • Hast Du eine erste Idee, wie Du gemäss den 3 Elementen vorgehen könntest?

Im Teil 3 zeige ich Dir, wie Du aufbauend auf diesem Vorwissen, einen konkreten Plan entwickeln kannst. Deine Meinung und Deine Fragen interessieren mich. Zudem zeigen sie mir, welche weiteren Themen ich in den Video-Drehplan aufnehmen sollte. Schreibe mir an: daniela@besser-als-zuvor.ch Viel Erfolg auf dem Weg der Veränderung wünscht Dir

 

 

3 Stolpersteine auf dem Weg der Veränderung – Veränderungsformel Teil 1

Manche Menschen kommen aus schwierigsten Umstände und können ihr Leben komplett verändern.
Andere bleiben lebenslänglich in einer Negativspirale hängen, stecken in Süchten, Negativität und im Alltags-Drama fest.
Viele Menschen haben “Erfolg” sind aber nur halb-glücklich und hilflos, wenn es um die Aufgabe geht, daran etwas zu ändern.

Woher kommt dieser Unterschied?


Ein und dieselbe Person kann ihr gesamtes Beziehungsnetz ändern und bessere Freunde finden. Im Arbeitsleben aber bleibt sie unzufrieden.
Man könnte meinen, wer bestimme Dinge in seinem Leben ändern kann, müsste dies auf alle Gebiete übertragen können. Doch weit gefehlt.

Wie also funktioniert Veränderung? Wie können wir sie einfacher in unser Leben bringen und wie können wir das Scheitern verhindern?

Dies war die Ausgangsfrage, die im Lauf der Zeit zur Veränderungsformel führte:


Die Veränderungsformel, theoretische Grundlage I

Im Teil 1  erfährst Du, welche Stolpersteine Veränderung verhindern.

 

Wie profitierst Du am meisten von diesem Video?

Dies ist ein Lernvideo. Ziel ist es, Dich im Prozess der Veränderung zu unterstützen.
Wenn Du es auch noch unterhaltsam oder schön findest – um so besser. Ich bemühe mich und ich werde jeden Tag besser – versprochen!

Natürlich kannst Du etwas lernen, wenn Du Dir das Video einfach anschaust. Du profitierst allerdings mehr, wenn Du vorher ein paar Sekunden nachzudenkst und Dich fragst: “Woran ist der letzte Versuch etwas Bestimmtes in meinem Leben zu ändern gescheitert?”

Wenn Du besonders viel lernen willst, dann notiere Dir Deine Gedanken.

Schau Dir jetzt das Video an und vergleiche Deine und meine Erkenntnisse.

 

Deine Meinung und Deine Fragen interessieren mich. Zudem zeigen sie mir, welche weiteren Themen ich in den Video-Drehplan aufnehmen sollte. Schreibe mir an: daniela@besser-als-zuvor.ch

Viel Erfolg auf dem Weg der Veränderung wünscht Dir

Daniela Räber

 

P.S.: im Teil 2 stelle ich Dir die 3 Elemente der Veränderungsformel vor. Darin erzähle ich Dir, welche 3 Gemeinsamkeiten ich bei gelungenen Veränderungen entdeckt habe.

Im Teil 3 zeige ich Dir, wie ich die Veränderungsformel praktisch anwende.

Veröffentlichungsdaten

 

5 Fragen die verhindern, dass Du Dein Leben verpasst

Im Juni 2017 habe ich meinen gut bezahlten Projektleitungs-Job gekündigt. Ohne genau zu wissen, was ich danach tun werde.

Die Firma in der ich angestellt war hat “Rang und Namen” in der E-Learning-Branche, experimentiert mit modernsten Führungsmethoden (selbstverantwortliche Teams) und hat einen Anspruch, der mich fasziniert: beste digitalen Lehrmittel zu entwickeln.
Dieser Job forderte mich jeden Tag heraus mich auf neue Themen einzulassen und mein Bestes zu geben. Ich liebte es.
Doch mein Inneres liess sich nicht täuschen: ein Teil in mir litt. Etwas fehlte.

Als dann eine Beziehung zerbrach, hatte ich das unbestimmbare Gefühl, das habe auch damit zu tun, dass ich zuviele Kompromisse in meinem Leben mache. Also besuchte ich im Juni 2017 ein 2-tägiges Seminar bei John Strelecky & Friends in Hamburg, um mein Leben genauer unter die Lupe zu nehmen.
Am Tag danach schrieb ich die Kündigung.

 

Die ehrliche Antwort auf die Frage “Was will ich wirklich?”

Bisher hatte ich nur wahrgenommen, dass mir das stundenlange Sitzen vor dem Computer und die Hektik des Projektalltages nicht gut tun. Zudem fragte ich mich ständig “Macht das wirklich Sinn?”.
An diesem Seminar in Hamburg sah ich ein, dass etwas viel Grundsätzlicheres nicht stimmte: für diese Stelle verzichtete ich auf das, was mir am meisten wert war: Bewegung, Achtsamkeit, Freiheit, Abenteuer und Bedeutsamkeit.

Ich sass Tag für Tag am Bürotisch, obwohl ich etwas anderes wollte: draussen sein, in die Natur schauen statt in den Bildschirm, mich bewegen statt zu sitzen, “die Welt” entdecken und etwas tun, das für Menschen und für die Umwelt wirklich wichtig ist.

Das konnte ich in diesem Job weder finden noch integrieren. Es genügte mir auch nicht länger, diesen Dingen in meiner Freizeit nachzugehen, wie ich es bis dahin tat.

 

Der Preis des Kompromisses

Ich sah ein, welchen Preis ich zahle, wenn ich nichts ändere:
Ich würde ein Leben leben, das nicht dem entspricht, was ich wirklich will.
Ein Leben, das mich am Ende auf die Dinge zurückblicken lässt, die ich gerne getan hätte. Dinge, die hätten stattfinden können. Wie zum Beispiel “einmal wäre ich beinahe einen Marathon gelaufen….” (Julia Engelmann).

Die nicht gebannte Gefahr

In der ersten Phase nach der Kündigung nutzte ich die neue Freiheit, um drei Abenteuer anzupacken:

  • über die Weihnachtsfeiertage/Neujahr arbeitete ich in einem Grand Hotel im Frühstücksdienst
  • danach ging ich als Freiwillige ins Flüchtlingslager nach Lesbos
  • und dann ans “Ende der Welt” und arbeitete in der traumhafte Bergwelt als Allrounderin in einem Berggasthaus.

Nebenbei entwickelte ich fleissig meine selbstständige Tätigkeit.
Es gab eine Menge zu entdecken, ich nutze die Freiheit hinzugehen wo ich will und das Bewegungsprogramm war in diesen Jobs inklusive.

Soweit so gut.

Mitte März wollte ich endlich wieder zu Hause sein und mich nur auf meine Selbstständigkeit konzentrieren.

Nach einer Woche fiel es mir auf: ich verbrachte viel zuviel Zeit vor dem Computer und kam kaum aus meinem Büro raus. “Schliesslich musst Du ja Geld verdienen” diktierte der Antreiber in mir und bewirkte damit, dass ich die Dinge vernachlässigte, die nichts mit Geldverdienen zu tun haben.

So sass ich nun als Selbstständige den ganzen Tag am Bürotisch vor dem Bildschirm und vergass darüber was mir wirklich wichtig ist. Zwar machte die Arbeit Sinn. Trotzdem war es nur eine andere Art mein Leben zu verpassen.

 

Die Hilfestellung

Lange setze ich mich in meinem Lieblings-Ohrensessel, liess die Beine über die Armlehne baumeln, spielte unruhig mit meinem Schreibzeug herum und dachte nach.
“Wie kann ich besser dafür sorgen, dass das Wichtigste in meinem Leben das Wichtigste ist?”, fragte ich mich.
Praktisch. Nicht theoretisch.

Dann fiel es mir ein: wenn ich weiss, dass ich über etwas Rechenschaft abgeben muss, achte ich viel besser darauf, was ich im Alltag tue. Du kennst es vielleicht auch? Nie putze ich meine Zähne gründlicher, als die wenigen Wochen vor dem jährlichen Dentalhygienetermin 🙂
Warum sollte ich diesen Effekt nicht nutzen?

Also stellte ich  mir die Aufgabe am Ende der Woche folgende Fragen zu beantworten:

Auswertung:

  1. Was war in der letzten Woche im beruflichen Alltag bedeutsam?
  2. Was war in der letzten Woche in der Freizeit bedeutsam?
  3. Was war weniger bedeutsam als erwartet?

Massnahmen:

  • Was will ich in den nächsten 10 Tagen öfters tun, um mehr Bedeutsames in mein Leben zu bringen? Worauf will ich mich konzentrieren? (Blick auf 1. und 2. erlaubt)
  • Was will ich in den nächsten 10 Tagen seltener tun, damit Unbedeutendes weniger Platz in meinem Leben hat? (Bick auf 3. erlaubt)

 

Die neue Spur

Siehe da – von da an, zog ich mir jeden zweiten Tag die Wanderschuhe an und ging auf Abenteuer-Jagd. Ich rief Menschen an  die mir wichtig sind oder traf mich mit ihnen. Ich nahm mir die Zeit zum Lesen (die ich vorher nicht hatte), übte fleissig das Filmen und Fotografieren, nahm mir Zeit für mich zu kochen und Dinge selbst zu machen, liess mir Zeit zum Nachdenken und entwickelte (endlich) das Konzept und den Inhalt für diesen Blog.

Sicher, mein Tagesplan mutiert zum Kontrastprogramm: Wenn andere ins Büro gehen, bummele ich durch den Wald und mache ein Fotoshooting mit Bäumen, Blätter, Ameisen und Schnecken oder ziehe durch die Berge. Doch genau da habe ich die Idee, wie ich den Blog aufbauen will.
Zu Hause angekommen, setze ich mich vollkommen zufrieden mit meinem Vormittag an den Schreibtisch und tue, was zu tun ist.

 

Einwände

Der Angstmacher in meinem Hirn jammerte erst, dass das so nicht geht. “Du wirst garantiert verhungern” (sein Originalton). Da vermeldeten das Steueramt und die Krankenkasse unerwartet, dass ich eine ahnsehnliche Rückzahlung erhalte. Seither lache ich über die Angstmacherei, wenn auch mit einer Spur Ernst. In den nächsten Monaten werde ich definitiv nicht “verhungern”.

Natürlich: mein Lebensstil ist riskant. Ich riskiere, dass ich mir im in einigen Monaten ein Abenteuer suchen muss, das bezahlt wird – sei es ein Temporärjob oder eine Saisonstelle. Was für eine unglaubliche Gefahr ;-).

Vorher riskierte ich mehr:
Ich riskierte, mein Leben zu verpassen.

 

Und Du?

Welche Antworten findest Du, wenn Du Dich fragst:

  1. Was war in der letzten Woche im beruflichen Alltag bedeutsam?
  2. Was war in der letzten Woche in der Freizeit bedeutsam?
  3. Was war weniger bedeutsam als erwartet?

Und was wirst Du tun, um dem was Dir viel bedeutet mehr Raum zu verschaffen und dem Unbedeutendem “den Hahn zuzudrehen”?

Lass Dich auf die Fragen ein. Lebe lebendiger.